Schweizerisches Landesmuseum
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16. Mai - 14. September 2008
Dienstag bis Sonntag 10 bis 17 Uhr
Donnerstag 10 bis 19 Uhr
Feiertage geöffnet

FAMILIEN – alles bleibt, wie es nie war
Sonderausstellung im Landesmuseum Zürich
16. Mai – 14. September 2008
In Zusammenarbeit mit dem Nationalen Forschungsprogramm 52

Das Thema Familie lässt keinen unberührt. Mal dient die Familie als nostalgische
Verklärung der »Guten alten Zeit«, mal geht es um handfeste ökonomische Interessen, ein andermal ist sie Projektionsfläche für Gesellschaftskritik oder für soziale Utopien. Wie in keinem anderen Bereich des Lebens durchdringen sich in der Familie zum einen gesellschaftlicher Wandel, zum anderen menschliche Konstanten. Die Ausstellung will solchen Phänomenen nachspüren.

Die sozial- und kulturgeschichtliche Entwicklung der Familie in der Schweiz ab 1750 zieht sich als roter Faden durch die Ausstellung. Konkrete Beispiele historischer Familien stehen im Zentrum der chronologisch angeordneten Zeitabschnitte. Der Schluss der Ausstellung richtet den Blick auf das »Heute«. Die Ausstellung integriert so auch Forschungsergebnisse, die im Rahmen des Nationalen Forschungsprogramms »Kindheit, Jugend und Generationenbeziehungen im gesellschaftlichen Wandel« (NFP 52) erarbeitet worden sind (www.nfp52.ch).


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Pressestimmen

Tagesanzeiger; 15.05.2008:
„Die Schau erweist sich als spannend und entspannend zugleich.“

NZZ; 15.05.2008:
„Das Landesmuseum paart in einer Ausstellung Geschichte mit neuesten Forschungsresultaten“ (…)
„Die Szenografie der Ausstellung kontrastiert nüchterne Statistik mit persönlichen Schicksalen und
verzichtet auf Ballast.“

Aargauer Zeitung; 15.05.2008:
„Wie Fieberkurven schlängeln Fakten über die Wand, und wir sehen, wie sich die Dinge verändert haben.“ (…)
„So klingt diese anregende Ausstellung so aus, wie sie begonnen hat: mit einigen Fakten und vielen Fragen.“

Neues Bülacher Tagblatt; 15.05.2008:
„Erhellend wirken Hochzeitsfotografien. Wo früher die steife Pose des Brautpaares dominierte, sieht man heute in jüngeren Bildern schon mal einen Bräutigam cool mit der Hand im Hosensack seine Gattin anlachen.“ (…)
„Konzeptionell hervorragend aufgebaut ist der Statistikraum.“

Züritipp; 15.05.2008:
„Gerade in Zeiten der Patchwork-Familie lohnt es sich, auch wieder einmal bei Bräker, diesen alten Unbekannten, vorbeizuschauen.“

Blick; 15.05.2008:
„Zu Zeiten des Toggenburger Schriftstellers Ulrich Bräker (1735-1798) heiratet man erst, wenn der Unterhalt des zukünftigen Haushaltes gesichert ist. Liebe? Luxus!“ (…)
„Und heute? Scheidungsrate 52.7%, Patchwork-Familien, künstliche Befruchtung. Gut? Schlecht? Anders! Auf jeden Fall anregend für Gedanken und Gespräche…“

St. Galler Tagblatt; 30.05.2008:
„Für einmal dürfen die Besucher aktiv mitmachen und auf leeren Zetteln notieren, was Familienglück für sie bedeutet.“
Bürgerliche Kleinfamilie bei Tisch. Anonym. Um 1960.